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Freitag, 04 Dezember 2020

Aktuell

Der Schützengau Rottal-Inn hat einen neuen Schützenmeister. Bernhard Geiselhöringer von den Rimbachtalern aus Diepoltskirchen. Bei der Mitgliederversammlung im Innenhof des Gasthauses Binderberger in Kasten bestimmten die Delegierten der Schützengauvereine den Diepoltskirchner zum Nachfolger Heinrich Aigners von den Schlossschützen Schönau.

„17 Jahre hat Heinrich Aigner mit viel Engagement das Gauschützenmeisteramt ausgefüllt und einiges bewegt!“. Das betonte Bernhard Geiselhöringer. Bei der Amtsübergabe an seinen Nachfolger erhielt der scheidende Gauschützenmeister Standing Ovations. Großes Lob gab es vom neuen Gauschützenmeister auch für die restliche Vorstandschaft. „Sie haben alle dazu beigetragen, dass der Schützengau heute so gut dasteht“.

Um deren teils jahrzehntelanges Engagement zu würdigen, war die erste Amtshandlung Gesielhöringers die nunmehr ehemaligen Vorstandsmitglieder zu Ehrenmitgliedern des Schützengaues ernennen zu lassen. Somit darf sich Heinrich Aigner darf sich künftig Ehrengauschützenmeister nennen. Maria Aigner, Renate Zollner und Josef Aßbeck wurden von den Delegierten der Schützenvereine zu Ehrenmitgliedern ernannt.

In der künftigen Führungsriege mit dabei sind neben Geiselhöringer, 2. Gauschützenmeister Josef Miedl Gausportleiter Heinrich Schuhbauer, Gau-Damenleiterin Irene Weindl, Gau-Schatzmeister Helmut Noneder, Gaurundenwettkampfleiter Stefan Spreitzler und Gauschriftführer Benjamin Mitterhuber. Wieder gewählt wurden die Kassenprüfer Josef Hollmeier und Lorenz Ganghofer. Dazu kommen diverse Referenten wie Gausportleiter Gregor Geier, Referent Vorderlader Markus Busler, der Referent für das Passwesen Uwe Strobelt, Andreas Strasser als Vertreter der Böllerschützen und Stefan Schmölz als 2. Gausportwettkampfleiter.

Vor den Wahlen galt es aber das alte Schießjahr 2019, wenn auch wegen Corona fast sechs Monate später als geplant, abzuschließen. „4645 Erstmitglieder sind derzeit in den 43 Schützenvereinen des Schützengaues dabei“, begann Heinrich Aigner seinen letzten Bericht. Die meisten zählen die Bergschützen Arnstorf mit 336 und die Bergschützen Voglarn mit 248. Mit großem Bedauern teilte Aigner mit, dass dieses Jahr fast alle Schützenveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten. Als Höhepunkte seiner 17jährigen Amtszeit hob Aigner das 60jährige Gaujubiläum 2017 in Arnstorf hervor. Sein Dank galt den Mitgliedern der Gauvorstandschaft für die gute Zusammenarbeit.

Der wieder gewählte Gausportleiter Heinrich Schuhbauer informierte, dass in der Gaurunde des letzten Jahres 449 Teilnehmer 603 Starts absolviert haben. Sehr zufrieden zeigte er sich mit dem sportlichen Abschneiden der Rottaler Schützinnen und Schützen. So qualifizierten sich 268 Starter und 42 Mannschaften für die Bezirksmeisterschaften. 110 Rottaler Vertreter schafften es zu den Bayerischen Gaumeisterschaften und 52 gelang der Sprung zu den Deutschen Meisterschaften. „Das kann sich sehen lassen“, meinte Schuhbauer. 48 Teilnehmer wurden beim Gauältestenschießen gezählt. „2020 ist fast alles ausgefallen“, bedauerte der Gausportleiter zum Abschluss.

Stefan Spreitzler hielt sich kurz. Der Gaurundenwettkampfleiter teilte mit, dass nach der Vorrunde heuer die restlichen Wettkämpfe ausfallen mussten. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die neue Gaurunde. „Bisher liegen 14 Anmeldungen weniger vor als im letzten Jahr“, informierte Spreitzler. Gaudamenleiterin Irene Weindl informierte, dass letztes Jahr 68 Schützinnen beim Gau-Damenschießen in Hofau dabei waren die Vergleichskämpfe mit dem Gau Deggendorf stattgefunden haben. Gauugendleiter Christian Arnusch bedauerte, dass aufgrund Abstimmungsprobleme der Gau-Vergleich im letzten Jahr ohne den Schützengau Rotal-Inn stattfand. Heuer hätte alles wieder geklappt. „Aber leider kam Corona“, so Arnusch. Er hofft nun vor allem mit Blick auf den Schützennachwuchs, dass nach schwierigen Monaten Schießjahr wieder ins Laufen kommt. Maria Aigner informierte kurz über Aktuelles vom Passwesen und Helmut Noneder bot einen kurzen Überblick über die Finanzlage des Schützengaues.

Alles Gute wünschte auch Falkenbergs 2. Bürgermeister Martin Ganghofer der neuen Führung und dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihr langjähriges Engagement.

„Ihr seid ein Aushängeschild des Schützenwesens in Niederbayern und Bayern“, lobte Bezirksschützenmeister Hans Hainthaler. Das zeige nicht nur das großartige Abschneiden der Rottaler Schützen bei den Gauwettbewerbe, sondern auch die hervorragende Jugendarbeit der Vereine. „Das tolle Miteinander zeige, dass alles passt“, hob Hainthaler hervor. Leider habe Corona auch den Schützensport komplett zum Erliegen gebracht. Deshalb appellierte er an die Delegierten des Schützengaues in den nächsten Wochen die Schießstätten wieder zu öffnen. „Wir müssen Mut zeigen, vor allem wegen der Kinder und Jugendlichen“, betonte Hainthaler. Dafür biete das Hygienekonzept des BSSB ausreichend Sicherheit. Am Ende überreichte er in gebührenden Abstand an die Vereine mit der besten Mitgliederwerbung traditionell Urkunden. Allen voran die Sternschützen Nöham mit 15 neuen Mitgliedern. Gefolgt von den Bergschützen Arnstorf und den Rimbachtalern Diepoltskirchen mit jeweils fünf weiteren Mitgliedern. Als letzte Amtshandlung übernahm Aigner mit Hainthaler die Ehrungen. Da wegen der Corona-Pandemie der Bezirksschützentag nicht stattfand, erhielten die Rottaler Schützengauvertreter ihre Auszeichnungen in Kasten. „Um eine Ansteckung vorzubeugen, wird nicht angesteckt“, betonte der scheidende Gauschützenmeister. Die große Ehrennadel des BSSB gab es für Waltraud Schinnerl (Bergschützen Arnstorf), Heinrich Schuhbauer (Bergschützen Voglarn) und Bernhard Geiselhöringer (Rimbachtaler Diepoltskirchen). Das DSB Ehrenkreuz Stufe III gab es für Karl Prandstätter (Faustfeuerschützen Taufkirchen). Alois Brunner (Hubertusschützen Pischelsdorf) erhielt das DSB Ehrenkreuz Stufe II. Bei den Ehrungen des Schützengaues gab es für Josef Lindinger (Steinbergschützen Gschaid) und Andreas Schneider (Gerataler Geratskirchen) das Böllerabzeichen in Silber „Gau klein in Gold“ ging an Thomas Zitzelsberger (Adlerschützen Kasten), Markus Haslbeck (Eschbachschützen Neukirchen) und Ingo Schindler (Hoch Rottal Eggenfelden), Heribert Hageneder (Kothbachschützen Egglham) freute sich über „Gau groß in Gold“. Höhepunkt war aber Ernennung von Alfred Haubmann von den Bergschützen Arnstorf zum Ehrenmitglied. Von 1982 bis 1994 war er Gaujugendleiter im Schützengau und organisiert nach wie vor den Ablauf der Gaumeisterschaften in Arnstorf“, informierte Aigner.

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„Wir wollen Sprachrohr der Vereine sein“, betonte Geiselhöringer in seiner Antrittsrede. Deshalb werde die neue Vorstandschaft bemüht sein, nahe bei den Schützinnen und Schützen vor Ort zu haben. „Miteinander reden“ - Unter dieses Motto will der neue Gauschützenmeister seine Amtszeit stellen. Und was die Coronazeiten angehe, ist er ganz bei Hainthalers Meinung: „Mutig sein und die Schießsstätten wieder öffnen“.

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